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R23 erklärt

Fragen? Hier wird es konkret.

Die wichtigsten Antworten zu R23, Laden und NahLaden. Stand: Oktober 2026.

Projekt & Standort

Kann ich R23 schon nutzen?

Noch nicht. R23 befindet sich in der konkreten Projektvorbereitung. Die Website zeigt die geplanten Angebote. Wir sprechen bereits mit möglichen Partnern und prüfen Technik, Finanzierung und Umsetzung.

Wann eröffnet R23?

Die schrittweise Inbetriebnahme ist für 2027 vorgesehen. Ein verbindlicher Eröffnungstermin steht noch nicht fest. Voraussetzung sind gesicherte Standortrechte, Finanzierung und die erforderlichen Genehmigungen.

Was macht R23 anders?

R23 verbindet Laden mit Arbeiten, Aufenthalt und Nahversorgung. Der Hub in Horhausen ist der physische Anker; R23 NahLaden ergänzt ihn durch freie betriebliche Ladezeiten in der Region.

Wo entsteht der Standort?

An der Rheinstraße 23 in 56593 Horhausen, direkt an der B256. Die Adresse bezeichnet den geplanten Standort; derzeit besteht dort noch kein öffentlicher R23-Ladebetrieb.

Laden, R23 ID & Aufenthalt

Sind die angegebenen Ladetarife schon buchbar?

Nein. Die dargestellten Preise gehören zur aktuellen Tarifplanung. Vor dem Betriebsstart werden die gültigen Tarife, Zahlungswege und Nutzungsbedingungen veröffentlicht.

Brauche ich zum Laden eine R23 ID?

Für öffentliches Laden wird auch ein Zugang ohne R23-Konto vorgesehen. R23 ID bündelt zusätzlich Identität, Zugang und Tarifvorteile; Business ID ergänzt die Firmenabrechnung. App und ID sind derzeit noch nicht nutzbar.

Kann ich einen Ladeplatz reservieren?

Reservierungen sind Teil der Planung: Ankunftsfenster am HPC und längere Zeitfenster bei AC. Verfügbarkeit und Bedingungen werden vor der Buchung angezeigt. Spontanes Laden bleibt am Hub parallel vorgesehen.

Was bedeutet WORK inklusive?

Beim DC/HPC-Laden sind 30 Minuten WORK, beim AC-Laden 60 Minuten vorgesehen. Die Nutzung und Buchung richten sich nach den verfügbaren Arbeitsplätzen und den zum Start veröffentlichten Bedingungen.

Muss ich während des Aufenthalts etwas kaufen?

Die Lounge ist als Aufenthaltsbereich ohne Konsumzwang vorgesehen. WORK, Laden und weitere kostenpflichtige Leistungen haben jeweils eigene Bedingungen.

Kann ich mit Transporter, Anhänger oder Gespann laden?

Ja, R23 berücksichtigt diese Fahrzeuge ausdrücklich in der Planung. Mindestens ein CCS-Ladeplatz wird als durchfahrbare Position vorgesehen, damit geeignete Gespanne laden können, ohne den Anhänger abzukoppeln. Die nutzbaren Fahrzeuglängen und Zufahrtsbedingungen werden vor der Eröffnung veröffentlicht.

Was bietet der Store und wann ist er zugänglich?

Geplant ist ein Store von 06–22 Uhr mit Alltagsartikeln, Hygieneartikeln, Hunde- und Katzenfutter sowie Unterwegsbedarf an der Mobility Wall. Hochwertige Produkte und R23 SELECT ergänzen WORK, Lounge und Backshop. Der separate 24/7 Core bietet Kaffee, Getränke und Snacks auch nachts. Store- und Backshop-Partner werden noch gesucht; die Umsetzung erfolgt schrittweise.

Gibt es Backwaren auch nach dem Morgenbetrieb?

Geeignete übrige Tagesware des Backshop-Partners soll verpackt und gekennzeichnet in einem von R23 bereitgestellten Automaten bis 22 Uhr erhältlich sein, solange der Tagesbestand reicht. Details zum Sortiment werden vor dem Start veröffentlicht.

Kann ich ein Ladekabel ausleihen?

Eine Leihbox für passende Ladekabel gegen Gebühr ist als fester Bestandteil des R23-Angebots vorgesehen. Kabeltypen, Verfügbarkeit und Gebühren werden vor dem Start veröffentlicht.

Gehören öffentliche Ladestationen und Roaming zu R23?

Ja, zum geplanten R23-Zugang gehören der Hub und freigegebene öffentliche Partnerstationen. Regionale Zugänge möchte R23 direkt mit Partnern vereinbaren; weitere Stationen werden über einen Roaming-Anbieter eingebunden. NahLaden ergänzt freie betriebliche Ladezeiten. Enthaltene Stationen, Bedingungen und Preise werden vor dem Laden angezeigt; nicht alle öffentlichen Säulen sind automatisch erreichbar.

R23 NahLaden

Welche Ladepunkte können bei NahLaden mitmachen?

NahLaden richtet sich zunächst an Unternehmen mit vorhandenen oder geplanten betrieblichen Ladepunkten. Private Haushalts-Wallboxen sind nicht Teil dieses Ansatzes. Jeder Standort wird vor der Aktivierung auf Technik, Zugang und Abrechnung geprüft.

Wer bestimmt, wann ein Betrieb seine Ladepunkte freigibt?

Der Betrieb bestimmt die teilnehmenden Ladepunkte, Zeiträume und Nutzergruppen. Er kann einzelne Stunden oder wiederkehrende Zeitblöcke anbieten und neue Buchungen pausieren. Bereits bestätigte Termine bleiben verbindlich.

Wie erfahre ich von einem freien Zeitfenster?

Die geplante App informiert auf Wunsch per Push-Nachricht über passende Freigaben. Sie wählen anschließend einen verfügbaren Termin. Ist ein Fenster belegt, werden andere freie Zeiten angezeigt.

Was passiert, wenn ich zu spät komme oder mein Auto nicht abhole?

Ohne Check-in innerhalb des festgelegten Ankunftsfensters soll die Buchung automatisch freigegeben werden. Das Fahrzeug muss zum vereinbarten Ende abgeholt werden. Standortregeln, Abholfristen und mögliche Zusatzgebühren werden vor der Buchung angezeigt.

Kann die App melden, wenn mein Auto ausreichend geladen ist?

Das ist vorgesehen, soweit Fahrzeug und Ladeintegration den Ladestand bereitstellen. Bei gewöhnlichen AC-Wallboxen ist diese Information nicht immer verfügbar. Unabhängig davon bleibt das gebuchte Zeitfenster maßgeblich.

Gelten an allen Partnerstandorten dieselben Regeln?

Nein. Zufahrt, Geschwindigkeit, Parkflächen und Zugangszeiten richten sich nach dem jeweiligen Betriebsgelände. Die Regeln werden vor der Buchung angezeigt. Ein Zeitfenster oder eine R23 ID ersetzt keine erforderliche Standortfreigabe.

Ort, Lebensqualität & Entwicklung

Was bietet R23 den Menschen vor Ort?

R23 bringt Laden, Arbeiten, Versorgung und Aufenthalt zusammen. Grünflächen, angenehm temperierte Innenräume und eine Lounge ohne Konsumzwang gehören zum Standortkonzept. Dazu kommen öffentlich zugängliche Toiletten und eine Wasserstelle – auch für Menschen, die keine Ladeleistung nutzen.

Welche Toiletten sind vorgesehen?

Saubere, gepflegte und barrierefrei nutzbare Toiletten haben bei R23 einen hohen Stellenwert. Geplant sind mindestens zwei unabhängig nutzbare WC-Räume, möglichst geschlechtsneutral. Mindestens einer soll rund um die Uhr öffentlich zugänglich sein. Die konkrete Ausführung wird mit der Gebäude- und Genehmigungsplanung abgestimmt.

Wie werden Grün und Wasser in den Standort eingebunden?

R23 plant nach dem Schwammstadt-Prinzip: Regenwasser soll möglichst vor Ort zurückgehalten, gespeichert und zur Bewässerung genutzt werden. Grünflächen und ein Wasserbrunnen tragen zur Aufenthaltsqualität bei. Eine öffentliche Wasserstelle ist ebenfalls vorgesehen.

Warum entsteht R23 gerade an diesem Standort?

Die Rheinstraße 23 ist seit Jahrzehnten mit Mobilität verbunden – unter anderem durch die frühere Tankstelle und die Kfz-Werkstatt der Familie. Peter Ecker entwickelt diese Geschichte mit R23 weiter: als Standort für Energie, Mobilität und Lebensqualität.

Wie hat sich das R23-Konzept entwickelt?

R23 ist über Monate aus der Frage gewachsen, wie sich Energie, Mobilität und Lebensqualität an einem Standort verbinden lassen. In den letzten Wochen haben sich Technik, Angebote und mögliche Partnerschaften weiter konkretisiert. Aus den Überlegungen zur Zusammenarbeit mit Autohäusern entstand dabei eine zusätzliche Frage: Wo können deren Geschäfts- und Privatkunden im Alltag verlässlich laden – auch außerhalb von Horhausen? Daraus wurde R23 NahLaden.

Welcher Gedanke steckt hinter R23 NahLaden?

Auf dem Land entstehen viele Lösungen durch persönliche Kontakte, Empfehlungen und Zusammenarbeit. NahLaden verbindet diesen Netzwerkgedanken mit digitaler Organisation: Unternehmen geben geeignete Ladepunkte zu selbst bestimmten Zeiten frei; Nutzer finden und buchen passende Lademöglichkeiten in der Nähe von Wohnung oder Arbeitsplatz. Dafür müssen sie keine weiteren Angebote am Standort nutzen. Bestehende Infrastruktur wird sichtbar und erhält zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten.

Kann NahLaden auch in anderen Regionen funktionieren?

Der Westerwald ist der Ausgangspunkt. Wenn sich das Modell technisch, organisatorisch und wirtschaftlich bewährt, lässt es sich grundsätzlich auf andere Regionen übertragen. Entscheidend sind teilnehmende Betriebe, geeignete Ladepunkte und tatsächliche Nachfrage. Zunächst bereitet R23 die regionale Umsetzung vor.

Was unterscheidet den R23-Standort von einem einzelnen Ladepunkt?

R23 entsteht an einem seit Jahrzehnten bewohnten Familienstandort mit Tankstellen- und Werkstattgeschichte. Laden, Arbeiten, Aufenthalt und Versorgung werden hier zusammengebracht. Das Haus und seine Menschen gehören zum Charakter des Ortes – auch wenn daraus keine durchgehende Betreuung der Ladeplätze folgt.

Technik, Energie & Zugänglichkeit

Wie versorgt sich R23 mit Energie?

R23 plant zum Start rund 100 kWp Photovoltaik und einen stationären Batteriespeicher. Die Solarleistung kann schrittweise auf bis zu etwa 180 kWp wachsen. Ein zentrales Energiemanagement stimmt Erzeugung, Speicherung, Laden und den Verbrauch im Gebäude aufeinander ab.

Warum braucht R23 einen Batteriespeicher?

Der Speicher macht Sonnenenergie auch dann nutzbar, wenn sie gerade nicht erzeugt wird. Er hilft, Leistungsspitzen beim Laden abzufangen und den Netzanschluss gleichmäßiger zu nutzen. So verbindet R23 schnelle Ladeleistung mit einer abgestimmten Energieversorgung.

Was bedeutet „netzdienlich“ bei R23?

Ladepunkte, Speicher und Gebäudetechnik sollen gemeinsam gesteuert werden. Flexible Verbräuche können in geeignete Zeiten verschoben und Lastspitzen begrenzt werden. Die konkrete Betriebsweise wird mit dem Netzbetreiber und den Technikpartnern abgestimmt.

Können auch Solaranlagen aus der Nachbarschaft eingebunden werden?

R23 möchte perspektivisch auch regional erzeugte Solarenergie einbinden. Energy Sharing ist dafür ein möglicher Entwicklungsweg – etwa mit geeigneten Anlagen von Unternehmen oder privaten Eigentümern. Voraussetzung sind passende Mess-, Liefer- und Abrechnungsmodelle. Eine Teilnahme ist derzeit noch nicht möglich.

Welche Rolle spielt Vehicle-to-Grid?

Bidirektionales Laden ist ein wichtiges Entwicklungsthema für R23. Geeignete Fahrzeuge können dabei Energie aufnehmen und später wieder bereitstellen. R23 möchte mit Technik- und Fahrzeugpartnern erproben, wie sich das sinnvoll integrieren lässt. Voraussetzung sind kompatible Fahrzeuge, Ladegeräte und ein passendes Betriebskonzept.

Funktioniert R23 auch bei einem Stromausfall?

Ein Batteriespeicher allein garantiert keinen Betrieb bei Stromausfall. Welche Bereiche gegebenenfalls weiter versorgt werden können, hängt von der technischen Ausführung ab. Ein öffentlicher Notstrombetrieb ist bislang nicht zugesagt.

Wie wird für Sicherheit gesorgt, wenn niemand vor Ort arbeitet?

Für den Standort sind eine gezielte Videoüberwachung, Alarmtechnik und die Anbindung an einen Sicherheitsdienst vorgesehen. Der Nachtbereich erhält ein abgestimmtes Zugangskonzept. Welche Bereiche überwacht werden und wie Unterstützung erreichbar ist, wird vor der Nutzung deutlich ausgewiesen.

Wie berücksichtigt R23 Barrierefreiheit, Licht und Akustik?

Barrierefreie Wege, Zugänge und WC-Nutzung gehören zur Standortplanung. Ebenso wichtig sind verständliche Orientierung, angenehme Akustik und eine bedarfsgerechte Beleuchtung. Nachts sollen genutzte Bereiche und sichere Wege ausreichend beleuchtet bleiben, während unnötiges Licht vermieden wird.

Partner & Kontakt

Wie kann ich mich als Partner beteiligen?

Unternehmen mit Ladeinfrastruktur, Autohäuser und Anbieter für den Standort können jetzt Kontakt aufnehmen. Gemeinsam prüfen wir, ob Angebot, Standort und Zusammenarbeit zu R23 passen. Eine Anfrage begründet noch keine Partnerschaft.

An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden?

Projektfragen erreichen uns unter kontakt@r23.energy, geschäftliche Anfragen unter business@r23.energy und Datenschutzfragen unter datenschutz@r23.energy. Betreiber der Website ist derzeit Peter Ecker; die R23 GmbH ist noch nicht gegründet.

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